Das Tierlexikon
Entdecke die faszinierendsten Lebewesen unseres Planeten. Nutze die Suche und Filter, um bestimmte Arten schnell zu finden.
Gepard
Der Gepard ist das schnellste Landtier der Welt. Er verlässt sich auf sein unglaubliches Sehvermögen und seine Geschwindigkeit, um Beute auf den weiten Ebenen der Savanne zu jagen. Im Gegensatz zu anderen Großkatzen kann der Gepard nicht brüllen, sondern schnurrt wie eine Hauskatze.
Savannen und Graslandschaften in Afrika sowie ein Restbestand im Iran
Fleischfresser (z.B. Thomson-Gazellen, Impalas, Springböcke)
Afrikanischer Elefant
Als größtes lebendes Landsäugetier prägt der Afrikanische Elefant seinen Lebensraum entscheidend. Die riesigen Ohren dienen nicht nur dem Gehör, sondern vor allem als komplexe Klimaanlage, um die Körpertemperatur in der heißen afrikanischen Sonne zu regulieren.
Savannen, Wälder und Halbwüsten Afrikas südlich der Sahara
Pflanzenfresser (Gräser, Blätter, Rinde, Früchte, Wurzeln)
Löwe
Der Löwe ist der unangefochtene 'König der Savanne'. Während fast alle anderen Katzen als einsame Jäger durch die Wildnis streifen, ist der Löwe ein echter Teamplayer und lebt in großen Familienverbänden. Das Brüllen eines ausgewachsenen Männchens ist so gewaltig, dass es noch in acht Kilometern Entfernung zu hören ist.
Savannen und Graslandschaften Afrikas sowie ein kleiner Restbestand im indischen Gir-Nationalpark
Fleischfresser (z.B. Zebras, Gnus, Büffel)
Giraffe
Die Giraffe ist das höchste lebende Landtier der Welt. Ihr langer Hals erlaubt ihr, Blätter zu erreichen, die sonst keinem anderen Pflanzenfresser zugänglich sind. Trotz des 2 Meter langen Halses hat sie – genau wie wir Menschen – nur 7 Halswirbel.
Savannen und offene Baumlandschaften in Afrika südlich der Sahara
Pflanzenfresser (v.a. Akazienblätter und -triebe)
Steppenzebra
Das Steppenzebra ist der bekannteste wilde Verwandte unserer Hauspferde. Sein schwarz-weißes Streifenmuster ist bei jedem Individuum einzigartig – wie ein tierischer Fingerabdruck. Forschungen zeigen: Die Streifen verwirren Raubtiere UND vertreiben lästige Stechfliegen.
Offene Graslandschaften und Savannen im östlichen und südlichen Afrika
Pflanzenfresser (hauptsächlich Gräser)
Spitzmaulnashorn
Das Spitzmaulnashorn gehört zu den am stärksten bedrohten Großsäugetieren der Erde. Es ist deutlich kleiner als sein Verwandter, das Breitmaulnashorn, und erkennbar an der spitz zulaufenden, greifähigen Oberlippe. Sein Horn besteht aus Keratin – derselben Substanz wie unsere Fingernägel.
Savannen und Buschland in Ost- und Südafrika
Pflanzenfresser (Blätter, Zweige, Früchte, Rinde)
Erdmännchen
Erdmännchen sind die wohl aufmerksamsten Tiere der Savanne. Sie leben in organisierten Clans von bis zu 50 Mitgliedern, teilen sich Wachdienste und sogar die Kinderbetreuung auf. Ihr Geheimrezept: Ein Spezialgift der Skorpione macht ihnen fast nichts aus!
Halbwüsten und Trockensavannen im südlichen Afrika (v.a. Kalahari)
Allesfresser mit Vorliebe für Insekten, Skorpione und kleine Reptilien
Afrikanischer Strauß
Der Afrikanische Strauß ist der größte und schwerste lebende Vogel der Welt – und er kann nicht fliegen. Dafür rennt er so schnell wie ein Auto im Stadtverkehr. Sein Ei ist das größte Ei, das heute ein Tier legt: Ein einziges Straußenei kann rund 24 Hühnereier ersetzen!
Halbwüsten und offene Savannen Afrikas
Allesfresser (v.a. Pflanzen, Samen, Insekten)
Flusspferd (Nilpferd)
Obwohl es so gemütlich aussieht, ist das Flusspferd eines der gefährlichsten und stärksten Tiere Afrikas. Es verbringt den ganzen Tag im Wasser, um keinen Sonnenbrand zu bekommen, und geht erst nachts an Land, um Gras zu fressen. Wusstest du, dass Flusspferde gar nicht schwimmen können?
Flüsse, Seen und Sümpfe im Afrika südlich der Sahara
Pflanzenfresser (hauptsächlich Gräser)
Geier (Altweltgeier)
Geier sehen vielleicht nicht aus wie kuschelige Haustiere, aber sie sind wahre Superhelden der Natur! Als 'Gesundheitspolizei' der Savanne fressen sie tote Tiere, bevor diese gefährliche Krankheiten verbreiten können. Dank ihrer extrem starken Magensäure werden sie dabei selbst nie krank.
Savannen, Steppen und Gebirge in Afrika, Asien und Europa
Aasfresser
Blauwal
Der Blauwal ist das größte Tier der Erdgeschichte und übertrifft sogar riesige Dinosaurier. Sein Herz ist so groß wie ein kleines Auto, und durch seine Hauptschlagader könnte ein Baby krabbeln. Obwohl er so riesig ist, ernährt er sich von den kleinsten Tieren des Meeres, indem er das Wasser durch seine Barten filtert.
Alle Ozeane der Welt, vom Nordatlantik bis zum Südpolarmeer
Ausschließlich Krill (winzige Krebse)
Pottwal
Der Pottwal ist das größte bezahnte Raubtier der Erde. Sein Kopf ist gigantisch und macht ein Drittel seiner gesamten Körperlänge aus. In der absoluten Finsternis der Tiefsee liefert er sich epische Kämpfe mit riesigen Tintenfischen. Außerdem hält er einen Rekord für das schwerste Gehirn aller Lebewesen!
Alle Ozeane weltweit, taucht bis in die extremsten Tiefen ab
Fleischfresser (hauptsächlich Riesenkalmare)
Weißer Hai
Der Weiße Hai ist der größte räuberische Fisch der Welt und ein nahezu perfekter Jäger. Er existiert seit über 16 Millionen Jahren kaum verändert. Trotz seines gruseligen Rufs tötet er weniger Menschen pro Jahr als Selfies auf Klippen – und er ist für unser Meeres-Ökosystem unverzichtbar.
Küstennahe und offene Meere weltweit in gemäßigten und warmen Zonen
Fleischfresser (v.a. Robben, Seelöwen, große Fische)
Gemeiner Krake
Kraken gehören zu den intelligentesten wirbellosen Tieren der Welt. Sie haben neun Gehirne (ein zentrales plus eines in jedem Arm), blaues Blut und drei Herzen. Tarnungskünstler der Extraklasse: In weniger als einer Sekunde verändern sie Farbe und Hautstruktur.
Küstennahe Meeresböden in gemäßigten und warmen Gewässern
Fleischfresser (Krebse, Muscheln, Fische)
Großer Tümmler
Der Große Tümmler ist einer der intelligentesten Meeresbewohner. Er kommuniziert mit individuellen 'Namen' (Signaturpfiffen), nutzt Werkzeuge und arbeitet sogar mit Menschen beim Fischen zusammen. Sein Gehirn ist relativ zur Körpergröße fast so groß wie unseres.
Küstennahe Gewässer und offener Ozean weltweit
Fleischfresser (Fische, Tintenfische)
Grüne Meeresschildkröte
Meeresschildkröten existieren seit über 100 Millionen Jahren – sie erlebten noch die Dinosaurier. Die Grüne Meeresschildkröte ist die einzige, die sich als Erwachsene fast nur pflanzlich ernährt. Sie wandert jedes Jahr tausende Kilometer zu jenem Strand zurück, an dem sie selbst geschlüpft ist.
Tropische und subtropische Ozeane weltweit
Als Jungtier Allesfresser, als Erwachsene Pflanzenfresser (Seegras, Algen)
Orca (Schwertwal)
Der Orca ist eigentlich gar kein Wal, sondern die größte Delfinart der Welt! Er ist ein absolutes Super-Gehirn der Meere: Orcas haben eine eigene Sprache, geben ihr Wissen an ihre Kinder weiter und jagen in perfekt organisierten Teams. Durch ihre markante schwarz-weiße Färbung sind sie unverwechselbar.
Weltweit in fast allen Meeren, von der Arktis bis in die Tropen
Fleischfresser (Fische, Robben, Haie, sogar andere Wale)
Qualle
Quallen gehören zu den ältesten Lebewesen der Welt! Sie schwammen schon durch die Meere, lange bevor es überhaupt Dinosaurier gab. Faszinierend ist, dass sie weder ein Herz noch ein Gehirn besitzen und zu fast 100% nur aus Wasser bestehen. Manche von ihnen leuchten sogar magisch im Dunkeln!
Ozeane weltweit, von der Arktis bis in die Tropen
Fleischfresser (Plankton, kleine Fische)
Eurasischer Luchs
Der Luchs ist die größte Kleinkatze Europas und ein echtes 'Waldgespenst'. Mit seinen riesigen Pfoten läuft er im Winter wie auf Schneeschuhen über den Schnee, ohne einzusinken. Die schwarzen Haarpinsel an seinen Ohren sehen nicht nur lustig aus, sie funktionieren auch wie feine Antennen für ein Super-Gehör!
Boreale und alpine Wälder in Europa und Asien
Fleischfresser (z.B. Rehe, Gämsen, Hasen)
Tiger
Der Tiger ist die größte und schwerste lebende Katze der Welt. Seine wunderschönen Streifen sind einzigartig wie ein Fingerabdruck und tarnen ihn perfekt im hohen Gras. Im Gegensatz zu fast allen anderen Katzen liebt der Tiger das Wasser und ist ein hervorragender Schwimmer!
Tropische Regenwälder Asiens bis hin zur eisigen Taiga Sibiriens
Fleischfresser (jagt Beutetiere bis zu 1.000 kg)
Grauwolf
Der Grauwolf ist das Stammtier aller Hunderassen. Wölfe leben in hochorganisierten Familienverbänden – dem Rudel – und können unter guten Bedingungen bis zu 75 km an einem einzigen Tag laufen. Ihr berühmtes Heulen dient nicht nur der Kommunikation im Rudel, sondern markiert auch Territorien gegenüber anderen Wölfen.
Wälder, Tundra und Steppen Nordamerikas, Europas und Asiens
Fleischfresser (v.a. Hirsche, Elche, Rehe)
Braunbär
Der Braunbär ist eines der größten Landraubtiere der Erde. Er ist ein wahres Multitalent: Er kann klettern, schwimmen, graben und steht sogar auf zwei Beinen. In seinem Winterschlaf senkt er seinen Stoffwechsel extrem ab – ohne zu essen, zu trinken oder zu urinieren, manchmal für 6 Monate.
Wälder und Gebirge in Europa, Asien und Nordamerika
Allesfresser (Beeren, Wurzeln, Fische, Insekten, Aas, Kleinsäuger)
Rotfuchs
Der Rotfuchs ist eines der anpassungsfähigsten Säugetiere überhaupt. Er lebt in Wäldern genauso erfolgreich wie mitten in Großstädten. Sein Geheimnis: Ein Super-Gehör, das sogar Mäuse unter 70 cm Schneedecke orten kann. Ganz neu entdeckt: Er nutzt wohl das Magnetfeld der Erde als Jagd-Werkzeug!
Fast überall: Wälder, Felder, Berge, Städte – in ganz Europa, Asien, Nordamerika und Australien
Allesfresser (Mäuse, Vögel, Früchte, Abfälle)
Uhu
Der Uhu ist mit seiner Spannweite von bis zu 1,8 Metern die größte Eule der Welt. Lautlos gleitet er durch die Nacht – dank speziell gekämmter Federn, die den Luftwiderstand fast geräuschlos machen. Sein Kopf kann um unglaubliche 270 Grad gedreht werden.
Wälder, Felsen und Steinbrüche in Europa und Teilen Asiens
Fleischfresser (Säugetiere, Vögel bis Gänse-Größe)
Schneeleopard
Der 'Geist der Berge' ist extrem scheu und perfekt an die Kälte angepasst. Sein außergewöhnlich langer und buschiger Schwanz dient ihm nicht nur als Balancierstange bei gewagten Sprüngen über tiefe Schluchten, sondern auch als dicker Schal, den er sich beim Schlafen um das Gesicht wickelt.
Hochgebirge in Zentralasien (Himalaja, Karakorum, Altai)
Fleischfresser (z.B. Blauschafe, Steinböcke, Murmeltiere)
Dreifinger-Faultier
Das Faultier ist das langsamste Säugetier der Welt. Es verbringt fast sein ganzes Leben kopfüber in den Bäumen hängend. Weil es sich so selten bewegt, wachsen in seinem Fell sogar kleine Algen, die ihm eine grünliche Tarnfarbe verleihen. Wenn es aber ins Wasser fällt, zeigt es ein völlig anderes Gesicht!
Tropische Regenwälder in Mittel- und Südamerika
Pflanzenfresser (fast ausschließlich Blätter)
Chamäleon
Das Chamäleon sieht aus wie ein kleiner, bunter Mini-Drache. Diese besonderen Echsen verbringen ihr ganzes Leben in den Bäumen. Mit ihren unabhängig voneinander beweglichen Augen und der blitzschnellen Zunge sind sie perfekte, aber geduldige Jäger.
Tropische Regenwälder, Steppen und Oasen, v.a. auf Madagaskar und in Afrika
Insektenfresser
Fennek (Wüstenfuchs)
Der Fennek ist die allerkleinste Hundeart der Welt – er ist kleiner als eine Hauskatze! Dafür hat er im Verhältnis zum Körper die größten Ohren aller Hunde. Mit diesen Radar-Ohren hört er Skorpione im Sand rascheln und kühlt gleichzeitig sein Blut in der brütend heißen Wüstensonne.
Sandwüsten Nordafrikas (vor allem in der Sahara)
Allesfresser (Insekten, kleine Nagetiere, Wurzeln, Früchte)
Axolotl
Der Axolotl ist der 'Peter Pan' unter den Tieren, denn er wird niemals richtig erwachsen. Anstatt wie ein Frosch an Land zu gehen, behält er sein Leben lang seine lustigen Kiemen-Büschel am Kopf und bleibt im Wasser. Er hat außerdem eine unglaubliche Superkraft: Er kann verlorene Körperteile einfach nachwachsen lassen!
Xochimilco-See in Mexiko (Süßwasser)
Fleischfresser (Insekten, Würmer, kleine Fische)
Rothirsch
Der Rothirsch wird oft ehrfürchtig der 'König des Waldes' genannt. Er ist das größte wild lebende Tier in unseren heimischen Wäldern. Wenn ein ausgewachsener Hirsch im Herbst lautstark durch den Wald 'röhrt', klingt das wie das Brüllen eines Löwen!
Wälder, Wiesen und Alpengebiete in Europa
Pflanzenfresser (Gräser, Kräuter, Blätter, Triebe)
Wildschwein
Wildschweine sind die wilden, klugen und extrem starken Vorfahren unserer Hausschweine. Mit ihrer kräftigen Schnauze wühlen sie den Waldboden wie kleine Pflüge um und helfen so als die 'Gärtner des Waldes' sogar dabei, dass neue Bäume wachsen können.
Laub- und Mischwälder in Europa und Asien
Allesfresser (Eicheln, Wurzeln, Insekten, Aas)
Dachs
Der Dachs wird oft liebevoll 'Grimbart' genannt, weil er durch seine markanten schwarzen Gesichtsstreifen ein wenig grimmig wirkt. Er ist eigentlich der größte heimische Vertreter der Marder-Familie. Er ist ein unglaublicher Architekt und gräbt gewaltige 'Burgen' unter der Erde, die zum Teil hunderte von Jahren alt sind!
Wälder, Wiesen und Hügellandschaften in ganz Eurasien
Allesfresser (Regenwürmer, Beeren, Insekten, Wurzeln)
Fledermaus
Fledermäuse sind echte Superhelden der Nacht und die einzigen Säugetiere der Welt, die richtig fliegen können. Obwohl sie im Dunkeln jagen, fliegen sie niemals gegen Bäume, denn sie sehen quasi mit den Ohren!
Höhlen, Wälder und Dachböden weltweit
Insektenfresser (die meisten heimischen Arten)
Großer Panda
Der Große Panda ist das Wappentier des WWF und eines der bekanntesten bedrohten Tiere der Welt. Er verbringt den lieben langen Tag fast ausschließlich mit Fressen und Schlafen in den dichten Bambuswäldern Chinas.
Bergwälder in Zentralchina
Pflanzenfresser (zu 99% Bambus)